Ich unterstütze Teams, Paare und Einzelpersonen dabei, klarer zu kommunizieren, sich tiefer zu spüren und ehrlicher in Verbindung zu sein — mit sich selbst und miteinander.

Ich bin Rhythmiker, Friedensforscher und Facilitator. Meine Arbeit verbindet Musik- und Bewegungspädagogik, partizipatives Theater und Konflikttransformation. Die Grundlage dafür ist die Rhythmik: Mit sechs Jahren lernte ich die Malinke-Trommeln Westafrikas kennen; später kamen Gitarre, Schlagzeug und Klavier hinzu. Musik und Bewegung prägen seither mein Verständnis von Lernen, Ausdruck und Zusammenarbeit.

Werdegang

An der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (MDW) studierte ich Musik- und Bewegungspädagogik / Rhythmik — angeregt unter anderem durch meine langjährige Partnerin Ulduz Ahmadzadeh, Gründerin der ATASH Contemporary Dance Company. Im Studium vertiefte ich die Schwerpunkte Heil- und inklusionspädagogische Rhythmik, Musikphysiologie („Integrative Atem-, Stimm- und Bewegungsschulung“, Bernhard Riebl) und Stressreduktion und Ausdruckstraining; parallel entwickelte ich mit Jeunesse Österreich und dem Wiener Konzerthaus Musiktheater für junges Publikum. Meine Bachelorarbeit „Rhythmik als Zugang zur Konflikttransformation“ legte den Grundstein für meine spätere Forschung.

Für eine stärkere gesellschaftliche und politische Fundierung studierte ich anschließend Peace and Conflict Studies an der Universität Innsbruck (UNESCO Chair for Peace Studies) und schloss mit Auszeichnung ab. Begleitend arbeitete ich am Therapiezentrum VKKJ mit rhythmischen Methoden in therapeutischen Settings und bildete mich zum Marte-Meo-Therapeuten sowie zum Yoga-Synergy-Instruktor (RYT-200) weiter. Später kam Theater for Living — eine Weiterentwicklung des Theaters der Unterdrückten — als zentrale Methode hinzu.

Arbeitsschwerpunkte

Meine Praxis bewegt sich heute zwischen Bildung, Kunst und gesellschaftlichem Engagement:

  • Weitblick GmbH / Weltklimaspiel — Entwicklung lehrplanverankerter Lehrmittel (Sek I/II) und Begleitung des Spiels im Kernteam.
  • Klimabündnis Österreich — Autor von „Das Geschenk der Klimafee“ (seit 2021) und „Aufstand in Ulmendorf“ (2025); Klima- und Demokratiebildung als Geschichten und Spiel.
  • THWS Würzburg-Schweinfurt — externer Lehrbeauftragter für partizipatives Theater und Rhythmik in der Sozialen Arbeit.
  • TDU Wien — Theater der Unterdrückten — Mitentwicklung von Formaten der Friedensbildung.
  • Pädagogische Hochschule Wien — externer Lehrbeauftragter im Bereich Freizeitpädagogik (ab 2027).
  • Pädagogische Hochschule Tirol — externer Lehrbeauftragter für eine Weltklimaspiel-Ausbildung (ab 2027).

Ansatz

Meine Arbeit ist keine Standardlösung. Ich schaue mir an, was die Person oder die Gruppe konkret braucht — und arbeite lieber an den Ursachen als an den Symptomen. Am Ende sollen Gewohnheiten stehen, die im Alltag tragen: in Bewegung, Wahrnehmung, Kommunikation und Führung. Mit Organisationen schaue ich mir Strukturen und Abläufe an und mache sie klarer und menschlicher.

Für mich beginnt Frieden im Kleinen: darin, wie wir uns bewegen, miteinander sprechen und einander zuhören. Genau da setzt meine Arbeit an.

Ein roter Faden zieht sich durch alles: Rhythmus — die Malinke-Trommeln meiner Kindheit, heute der Puls einer Gruppe im Gespräch. Film — die Faszination des Jugendlichen, die in der Marte-Meo-Videoanalyse zum Werkzeug wurde. Theater — erst die großen Bühnen, heute Begegnungen, an denen alle teilhaben. Und darunter immer der Körper: Lernen, Heilung und Verbindung entstehen über Embodiment.

Marek J. P. Zink — Transformative Facilitation e.U.